Namasté

Über mich

Es ist immer schwer, etwas über sich selbst zu schreiben…..Da Du aber verständlicherweise wissen möchtest, mit wem Du es zu tun hast, werde ich mich bemühen, Dir ein bisschen was über mich zu erzählen:

Ich bin Jahrgang 1964 und ein humorvoller, optimistischer und lebensbejahender Mensch. Ich achte auf meinen Körper, rauche nicht und trinke keinen Alkohol. Im Laufe der Jahre habe ich neben verschiedensten Bewegungssportarten (Taekwondo, Aikido, Capoeira, Tanzen) auch unterschiedliche Yogarichtungen ausprobiert. Relativ schnell wurde mir dabei klar, dass mich vor allem die fließenden und dynamischen Yogaformen ansprechen. Daraus hat sich meine Vorliebe für den Vinyasa-Yoga entwickelt.

Yoga war für mich lange Zeit der körperliche und mentale Ausgleich zu meinem recht fordernden Beruf als Geologe. 2004 beschloss ich den großen Schritt zu wagen, meinen Job an den Nagel zu hängen und mein langjähriges Hobby Yoga zum Beruf zu machen. Nach einer 2006 abgeschlossenen Ausbildung zum Yogalehrer / Yogatherapeut bei der Paracelsus-Schule in Essen startete ich in die Selbstständigkeit, unterrichtete zunächst bei verschiedenen Institutionen außer Haus und ab 2007 aufgrund der gesteigerten Nachfrage dann auch in eigenen Räumlichkeiten. 2009 / 2010 absolvierte ich die 200-stündige Vinyasa-Yogalehrerausbildung bei Lord Vishnus Couch in Köln und bin seither international zertifizierter Yogalehrer nach Yoga Alliance.

Im August 2013 bekam ich völlig überraschend die Diagnose „AML“ (akute myeloische Leukämie), woraufhin ich meine Yogaschule von einem Tag auf den anderen schließen musste, um mich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen. Der Yoga war mir in dieser schwierigen Zeit eine große Hilfe, denn er brachte Ruhe in meine aufgewühlten Gedanken und gab meinem Geist die nötige Offenheit, die neue Situation anzunehmen und die vor mir liegende Aufgabe mit Zuversicht angehen zu können. Die Grundprinzipien des Yoga, jeden Tag neu zu leben, in sich hineinzulauschen, zu erspüren, was Körper, Geist und Seele brauchen, positiv zu denken, Dankbarkeit zu empfinden für das Leben an sich, seine Vielfältigkeit und die vielen schönen Momente, die einem auch in einer solch schweren Krankheit geschenkt werden, wie Wärme, Zuneigung und Anteilnahme durch Familie, Freunde und viele meiner YogaschülerInnen, all das hatte auch in dieser Ausnahmezeit Bestand und gab mir sehr viel Kraft.

Nach meiner Stammzellentransplantation im Januar 2014 folgte eine längere immungeschwächte Karenzzeit, während der sich mein Körper langsam von den vielen Eingriffen erholen konnte. Im Januar 2015 konnte ich meine Tätigkeit als Yogalehrer wieder aufnehmen, worüber ich sehr glücklich bin.

Ich lehre Yoga auf eine unorthodoxe, kraftvolle, kreative und spielerische Art. Die Menschen, die ich unterrichte, sind mir wichtig. Ich lege Wert auf Ehrlichkeit und Echtheit in Ausdruck und Verhalten und versuche meinen SchülerInnen ein positives Lebensgefühl zu vermitteln.

Um meine eigenen Yoga-Kenntnisse zu festigen und zu vertiefen, nehme ich regelmäßig an Weiterbildungen teil, u.a. bei international anerkannten LehrerInnen wie Jasmine Tarkeshi und Rusty Wells (Vinyasa-Yoga), Rod Stryker (Para-Yoga), Ganesh Mohan (Yogatherapie), Patrick Oancia (Hatha-Yoga), Bryan Kest (Power-Yoga), David Life und Sharron Gannon (Jivamukti-Yoga) sowie Mark Darby (Ashtanga-Vinyasa Yoga). Zudem bin ich jedes Jahr auf der Yogaconference in Köln, um mein Wissen mit Yogalehrern aus der ganzen Welt auszutauschen und „über den Tellerrand“ zu schauen.